17.02.2012
Experten warnen: Viele Pollenallergiker behandeln ihr Leiden falsch
Allergiecheck.de bietet Hilfe und Orientierung bei Allergien
16.02.2012 – Draußen ist es eisig kalt. Pollenallergiker können daher vorübergehend aufatmen. Denn der Kälteeinbruch hat den Flug von Haselstrauch und Erle, der in diesem Jahr besonders früh begann, vorübergehend eingedämmt. Aber sobald die Temperaturen steigen, wird der Pollenflug der Frühblüher wieder zunehmen. Dann setzen bei den Millionen von Allergikern auch umgehend die Symptome wie tränende Augen, Niesreiz, Schnupfen oder gar Atemnot und Bronchialasthma wieder ein. Experten des Deutschen Allergie- und Asthmabundes (DAAB) warnen: Viele Menschen erkennen ihre Krankheit nicht und behandeln sie falsch.
Häufig ruft Heuschnupfen auch weitere Symptome wie Husten, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Haut- oder Magen-Darm-Probleme hervor. Manche Allergiker führen diese auf eine Erkältung zurück. Der Verzehr von frischem Obst zur Stärkung des Immunsystems verschlimmert jedoch bei rund 60 Prozent der Heuschnupfengeplagten zusätzlich die Symptome in Form von Kribbeln und Juckreiz bis hin zu Schwellungen der Mund- und Rachenschleimhäute. Der Grund ist eine so genannte pollenassoziierte Lebensmittelallergie, kurz Kreuzallergie. Diese wird durch eine ähnliche Allergenstruktur der Pollen von Frühblühern mit Allergenen von Kern- und Steinobst sowie Nüssen hervorgerufen.
26.01.2012
Der milde Winter lässt Pollen früher fliegen
Der milde Winter und die zum Teil frühlingshaften Temperaturen haben für Millionen von Menschen unangenehme Folgen: Die Pollen fliegen zwei Monate früher als üblich. Den Anfang haben jetzt die frühblühenden Haselpollen gemacht, die „eigentlich“ erst im Februar ihren Flug beginnen würden. Daher spüren die rund sechs Millionen Pollenallergiker bereits jetzt das unangenehme Jucken in den Augen und leiden unter verstopften Nasen. Neben der Hasel dürften auch Erle und Birke früher mit dem Pollenflug beginnen, das erwarten zumindest die Fachleute der Stiftung Polleninformationsdienst (PID). Nach Auskunft der Wissenschaftler verschiebt sich die Zeit des Pollenfluges in den gemäßigten Breiten. Auch Pflanzenbeobachtungen zeigen, dass die Blütephasen sich im Mittel der vergangenen 50 Jahre um eine Woche nach vorne verschoben haben und bei Haselnusssträuchern gar um drei Wochen, meldet der Deutsche Wetterdienst.
Hoffnung auf ein rasches Ende des frühen Pollenfluges könnte nur ein Kälteeinbruch bringen. Wer sich aber – unabhängig von den Wetterverhältnissen - dauerhaft und gründlich vor der Pollenallergie schützen möchte, sollte sich nach Rücksprache mit einem Allergologen für die spezifische Immuntherapie (SIT) entscheiden. Hierbei erhält der Allergiker über einen Zeitraum von drei Jahren die allergieauslösende Substanz verabreicht; und zwar in Form von Tabletten, Spritzen oder Tropfen. Schrittweise lernt das Immunsystem auf diese Weise, dass die Allergene, zum Beispiel die Birkenpollen, keine krankmachenden Fremdkörper sind. Mit der Zeit können durch diese Behandlung nicht nur die Symptome, sondern auch die Ursache der Allergie behandelt werden.
29.11.2011
Adrenalin Autoinjektoren nicht austauschen
Routinierte Anwendung bei anaphylaktischem Schock lebenswichtig
Wedel (28.11.2011) – Eine routinierte Anwendung von Adrenalin Autoinjektoren ist bei einem auftretenden anaphylaktischen Schock lebenswichtig. Der vom Arzt verordnete Adrenalin Autoinjektor sollte in jedem Fall durch die Apotheke ausgehändigt und nicht durch einen anderen Adrenalin Autoinjektor ausgetauscht werden. Die Patienten werden vom Arzt in der Handhabung des verordneten Adrenalin Autoinjektors geschult, um diesen im anaphylaktischen Notfall schnell und richtig einsetzen zu können. Da sich die Autoinjektoren der verschiedenen Hersteller voneinander unterscheiden, kann ein Austausch zum falschen Gebrauch des Autoinjektors im anaphylaktischen Notfall führen.
11.06.2011
Wespengift-Allergie: Kleiner Stich kann tödlich sein
3,3 Millionen Deutsche potenziell gefährdet
Sommerzeit ist Wespenzeit. Angelockt durch das Eis im Schwimmbad, das gegrillte Fleisch im Garten oder das Picknick im Freien beginnen die leicht reizbaren Insekten ab Juni ihre Flug- und Stech-Attacken. Der Stich einer Wespe ist schmerzhaft. Für die rund 3,3 Millionen Menschen in Deutschland mit einer Insektengiftallergie kann er sogar tödlich sein. Wirksamen Schutz dagegen bietet allein die Allergie-Impfung, die einzige Behandlungsmethode mit einer nahezu 100-prozentigen Erfolgsquote. Das bedeutet: Fast alle optimal therapierten Menschen sind bei einem weiteren Stich geschützt.
06.07.2011
Andere Länder – anderer Pollenflug!
Kaum beginnt die schönste Zeit des Jahres, werden viele Heuschnupfen Geplagte an ihrem Reiseziel überrascht: Ihr Leiden beginnt auf ein Neues. Der Grund: Bäume und Gräser blühen in den verschiedenen Reiseländern ganz unterschiedlich. Während die Birke vor allem in Skandinavien und Mitteleuropa blüht, blühen die Gräser in ganz Europa.
An der Küste und im Hochgebirge können Pollenallergiker zumeist aufatmen. Selbst Milbenallergiker können sich ab 1.600 Metern Höhe auf eine weitgehende Beschwerde freie Zeit freuen.
Allergiecheck.de erleichtert Allergikern ihre Urlaubsplanung und – Gestaltung. Der Pollenflugdienst Europa gibt eine Übersicht darüber, wann in welchen Ländern welche Pollen fliegen. Der deutsche Hotelführer zeigt auf, welche Hotels sich auf die Bewirtung von allergiekranken Menschen spezialisiert haben und der Sprachführer Allergie hilft weiter, wenn Allergiker im Ausland auf Übersetzungshilfen angewiesen sind.
Unser Podcast „Andere Länder – anderer Pollenflug“ gibt Ihnen einen akustischen Eindruck über unseren Service zur Urlaubszeit. Hören Sie mal rein!
25.05.2011
Was tun bei Allergien?
Allergien sind und bleiben ein Dauerthema: Millionen von Menschen in Deutschland leiden daran, und die Tendenz ist steigend. Werden die Auslöser rechtzeitig erkannt, können unter fachärztlicher Betreuung und mit modernen Arzneimitteln die Symptome gelindert und die Allergie ursächlich gekämpft werden. Das ist aber den wenigsten Allergikern bewusst. Einer aktuellen Umfrage des Marktforschungsunternehmens GfK im Auftrag der Zeitschrift Apotheken Umschau nutzen beispielsweise nur 18 Prozent der Pollenallergiker die spezifische Immuntherapie. Diese Behandlungsform ist aber die einzige, die die Ursachen tatsächlich behandeln kann.
Um ein umfassendes Bild über die Ursachen der Allergie, ihre verschiedenen Formen und Behandlungsmöglichkeiten zu gewinnen, ist eine verständliche Information zu dem komplexen Thema für die Betroffenen wesentlich. So können sie lernen, besser mit der Krankheit zu leben oder sie ursächlich zu bekämpfen.
Die neu gestaltete, umfassend aktualisierte und überarbeitete Website www.allergiecheck.de hat genau das zum Ziel: Ihnen Antworten auf Ihre Fragen rund um das komplexe Krankheitsbild Allergien zu geben. Auch praktische Hilfe finden Sie hier: Sie können beim Online-Test prüfen, ob bei Ihnen der Verdacht auf eine Allergie besteht, Sie finden Anlaufstellen wichtiger Patientenorganisationen sowie Informationen zum aktuellen Pollenflug. Um im Krankheitsfall schnell professionelle Hilfe zu erhalten, können Sie gezielt einem Allergologen, den auf Allergien spezialisierten Mediziner, in Ihrer Nähe finden.
