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Allergene

 

Stoffe, die eine Allergie hervorrufen können, werden auch Allergene genannt. Viele Allergene stammen aus unserer natürlichen Umwelt. Dabei kann es sich um die unterschiedlichsten Stoffe handeln. Zum Beispiel:

 

  •     Pollen von Bäumen, Gräsern und Kräutern
  •     Tierhaare
  •     Exkremente von Hausstaubmilben
  •     Sporen der Schimmelpilze
  •     Insektengift
  •     Nahrungsmittel wie Brotgetreide, Kuhmilch, Hühnereiweiß,
        Obst, Gemüse, Gewürze, Nüsse, Fisch und Krabben


Dabei sind nicht die Gräser, Tierhaare oder Pollen für die allergische Reaktion verantwortlich, sondern Teile von Eiweißen (Proteine), die Bestandteil dieser Allergene sind bzw. an ihnen haften (z.B. an Tierhaaren).

 

Pollen
 

  • Birke
  • Erle
  • Hasel
  • Gräser
  • Roggen
  • Beifuß
  • Ambrosia
     

Tierhaare

 

  • Katzen
  • Hunde
  • Pferde
  • Kaninchen
  • Meerschweinchen
  • etc.
     
 

Schimmelpilzsporen

 

  • Im Innen- und Außenbereich

 

 

 

 

 

 

 

Hausstaubmilben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Insektengift

 

 

 

 

 

 

 


Doch auch viele chemische Stoffe oder Verbindungen können in Verbindung mit körpereigenen Eiweißen als Allergene wirken.
Einige Beispiele sind:

 

  •     Dauerwellenflüssigkeit
  •     Farben
  •     Metalle (z.B. Nickel)
  •     Arzneimittel
  •     Kosmetika


Exkurs: Insektengiftallergie
Die Gefährlichkeit von Insektengiftallergien wird noch immer stark unterschätzt. Rund fünf Prozent der deutschen Bevölkerung leiden an einer Insektengiftallergie. Für einen Gesunden ist ein solcher Stich schmerzhaft; für einen Allergiker kann er lebensbedrohlich sein. Denn das Gift dieser Insekten kann sehr heftige allergische Reaktionen auslösen, die manchmal sogar zum Tode führen. Allerdings können nur wenige stechende Insekten eine solche Insektengiftallergie auslösen. Hierzulande gehören die Bienen, Wespen, Hummeln und Hornissen dazu.