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Asthma bronchiale

 

Bei vielen Allergikern kommt es im Laufe der Erkrankung zum „Etagenwechsel“. So entwickelt sich der vermeintlich harmlose Heuschnupfen bei etwa 40 % der Patienten innerhalb weniger Jahre zum Asthma bronchiale. Mediziner bezeichnen damit das Übergreifen der Allergie vom Nasen-Rachen-Raum auf die Bronchien.

 

Dieses Asthma bronchiale ist eine chronische, entzündliche Erkrankung der unteren Atemwege. Die Bronchien reagieren überempfindlich auf bestimmte Reize, indem sie sich verengen. Dies führt zu Anfällen von Atemnot. Asthma bronchiale kann lebensbedrohlich sein. Die Anfälle gehen mit Husten, Atemnot, Erstickungsanfällen und Todesangst einher. Obwohl Menschen mit dieser Erkrankung behandelt werden können, sterben allein in Deutschland rund 5.000 Menschen daran, darunter viele Kinder.