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Was könnte besser sein als sich im Urlaub zu erholen
und dabei gleichzeitig ein Stück Gesundheit wiederzugewinnen?
Allergiker haben die Möglichkeit, sich diese doppelte
Wohltat anzutun, indem sie ihre Ferien dazu nutzen, Karenz
mit Erholung zu verbinden.
Die beste Karenz für fast alle Arten von Allergien gewährleisten
Aufenthalte an der See und im Hochgebirge. Da gibt es deutlich
weniger Hausstaubmilben, Schimmelpilze, Blütenpollen
und stechende Insekten. Die klimatische Umstellung fordert
den gesamten Organismus heraus, vertieft die Atmung, lindert
Juckreiz, erneuert die Haut und hilft so auch Asthmatikern
und Neurodermitikern.
Nicht von ungefähr laufen solche Aufenthalte am Meer
(und auf der Küste vorgelagerten Inseln) oder in den
Bergen (zwischen 1.000 und 2.000 Meter Höhe) unter dem
Begriff Klimakur. Zur Allergen- und Schadstoffarmut gesellen
sich intensivere Sonne, stets ein kühles, schweißtrocknendes
und entzündungslinderndes Lüftchen, blutbildender
Sauerstoffmangel in der Höhe und bronchienreinigendes
Salz-Aerosol am Wasser.
Die Reize, die Hochgebirgs- und Seeklima ausüben, fordern
gleichermaßen von Gesunden wie Allergikern Gewöhnung,
Anpassung, Adaptation. Das braucht seine Zeit. Wie auch Gesunde
fühlen sich viele Allergiker auf Grund der Klimaumstellung
in den ersten Tagen des Urlaubs sogar schlechter als bei der
Anreise. Aber dann setzt er ein, der Umschwung, die Linderung
der Beschwerden, die Besserung des Befindens. Die Anwendung
von Medikamenten wird zunehmend überflüssig.
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