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Tipps und Hinweise für
Hausstaub(-milben)allergiker
Vorbeugende Maßnahmen

 

Unterstützen Sie Ihre Therapie und verbessern Sie Ihr Befinden, indem Sie den Kontakt mit den Hausstaubmilben vermindern.

Milben- und allergendichte Bezüge für Matratzen, Decken und Kissen schützen gegen die Milbenausbreitung im Bett. Achten Sie beim Einkauf darauf, dass die angegebene Porengröße 0,5 µm nicht überschreitet und der Bezug wasserdampfdurchlässig ist.


Sanieren Sie vor allem Ihr Schlafzimmer. Entfernen Sie möglichst alle "Staubfänger" wie Teppiche, Felle, Bettvorleger, schwere Vorhänge, gepolsterte Sofas, offene Regale, Textiltapeten und Plüschtiere.


Die regelmäßige Verwendung einer elektrischen Heizdecke, die unter die Bettdecke gelegt wird, kann die Milbenbelastung erheblich senken. Hausstaubmilben meiden trockene Hitze.


Ihr Schlafzimmer sollte trocken (Luftfeuchtigkeit höchstens 50%) und frei von Schimmelpilzwachstum sein. Lüften Sie regelmäßig, und versuchen Sie, im Schlafzimmer tagsüber die Temperatur bei ca. 15°C zu halten.


Entfernen Sie Luftbefeuchter und Pflanzen aus Ihrem Schlafzimmer.
Tragen Sie einen Schlafanzug, um zu verhindern, dass Hautschuppen direkt in das Bett gelangen.


Kämmen und entkleiden Sie sich nicht im Schlafzimmer. Die dabei abschilfernden Hautschuppen dienen den Milben als Nahrung.


Textilien (Bettwäsche, Kleidung) sollten bei mehr als 60°C über 60 Minuten gewaschen werden. Milben in Plüschtieren lassen sich zumindest teilweise durch 24stündiges Lagern in der Tiefkühltruhe abtöten.


Lüften Sie alle Bett-Teile besonders gründlich. Matratzen sollten einmal im Jahr gereinigt bzw. alle 10 Jahre erneuert werden.


Überlassen Sie das Staubsaugen und Staubwischen möglichst anderen Personen. Benutzen Sie geeignete Feinstaubfilter für den Staubsauger, und wechseln Sie diesen regelmäßig aus.


Sofern Sie noch kein Haustier besitzen, sollten Sie auch zukünftig darauf verzichten. Die Hautschuppen von Tieren können den Milben ebenfalls als Nahrung dienen. Zusätzlich besteht die Gefahr, auch gegen Tierhaare eine Allergie zu entwickeln.


Fragen Sie bei der Urlaubsplanung nach Zimmern, die speziell für Allergie-Patienten eingerichtet sind. Viele Hotels bieten heute diesen Service an.


Geben Sie das Rauchen auf - die ständige Reizung Ihrer Atemwege erleichtert den Allergenen den Angriff an den Schleimhäuten.

 

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