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Nicht der Hausstaub generell, den wir mit dem Staubsauger
einsammeln, sondern bestimmte Bestandteile desselben spielen
für die Auslösung einer Allergie eine wichtige Rolle.
Von größter Bedeutung sind die winzigen und an
sich harmlosen Hausstaubmilben. Sie sind überall dort
anzutreffen, wo Menschen und Tiere leben. Die 0,3 bis 0,5
mm kleinen Spinnentiere, die mit bloßem Auge nicht sichtbar
sind, ernähren sich von deren abgeschilferten Hautschuppen.
Der Tagesbedarf von einer Million Milben wird durch einen
einzigen Menschen gedeckt.
Diese eigentlich harmlosen Tierchen leben bevorzugt an feuchtwarmen
Orten, wo sie sich massenhaft vermehren. Die ideale Geburtsstätte
einer Milbensiedlung ist daher das Bett. Gerade dort findet
ein sehr intensiver Kontakt mit den Betroffenen statt. Vom
Bett aus dehnt sich die wachsende Milbenbevölkerung über
das gesamte Schlafzimmer und den weiteren Wohnraum aus.
Auslöser für die gefürchtete Hausstaubmilbenallergie
sind besondere Substanzen in den mikroskopisch kleinen Kotbällchen
der Milben, die leicht aufgewirbelt werden und dann in der
Atemluft des Patienten schweben. Nach dem Einatmen dieser
Bestandteile werden Stoffe freigesetzt, die beim Allergie-Patienten
eine heftige Abwehrreaktion auslösen.
Häufige Beschwerden einer Hausstaubmilbenallergie sind
ganzjähriger Schnupfen oder Husten und Atemnot. Letzteres
sind typische Asthma-Anzeichen. Sie treten bei Kindern und
jungen Erwachsenen oft bereits an erster Stelle auf. Im Krankheitsverlauf
kommt es schließlich durch die anhaltende Reizung der
Atemwege zu Entzündungsprozessen. Sie führen langfristig
zu einer Zerstörung des Lungengewebes. Eine rechtzeitige
Behandlung kann dieser Entwicklung allerdings entgegenwirken.
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