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Noch immer wird die Gefährlichkeit von Insektengiftallergien
stark unterschätzt. Nach neuesten Untersuchungen leiden
bis zu 5 % der deutschen Bevölkerung an einer Insektengiftallergie.
Kommt es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zum Stich, so
ist dies für normal empfindliche Menschen zwar schmerzhaft,
für die Betroffenen dagegen ist das Gift dieser Insekten
ausgesprochen gefährlich, da nach einem Stich sehr heftige
allergische Reaktionen auftreten können, die manchmal
sogar zum Tode führen.
Nur wenige stechende Insekten können beim Menschen eine
Insektengiftallergie auslösen. In Deutschland gehören
hierzu die Bienen, Wespen, Hummeln und Hornissen. Aufgrund
ihrer großen Zahl und der Nähe zu den Menschen
sind dabei die Bienen und Wespen besonders wichtig. Mit steigenden
Temperaturen schwärmen sie in Scharen aus. An schwülen
heißen Tagen und in der Nähe ihrer Nester sind
sie unruhig und stechlustiger als sonst.
Neben einer Schwellung und Rötung an der Einstichstelle
bilden sich Quaddeln, begleitet von Juckreiz am gesamten Körper.
Zusätzlich kann es zu Kreislaufproblemen, Atemnot und
Übelkeit kommen - alles Anzeichen für eine Insektengiftgiftallergie.
Diese Reaktionen treten meist innerhalb von Sekunden bis Minuten
auf und treffen den Patienten oft völlig unvorbereitet.
Um im Extremfall einem tödlichen Verlauf vorzubeugen,
muss die Insektengiftallergie rechtzeitig behandelt werden!
Die Allergie-Impfung stellt die einzige Behandlungsmöglichkeit
einer Insektengiftallergie dar und ist dank modernster Präparate
von höchster Wirksamkeit. Bei dieser Therapie wird das
Immunsystem kontinuierlich an das Insektengift gewöhnt,
bis der Körper des Patienten weitgehend unempfindlich
geworden ist. Die Erfolgsquote dieser Behandlung liegt heute
bereits bei 95% und wird auch für Kinder empfohlen. Die
spezifische Immuntherapie kann einem Insektengiftallergie-Patienten
ein hohen Maß an Lebensqualität zurückgeben.
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