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Bei manchen Menschen reagiert der Körper auf den Verzehr
bestimmter Nahrungsmittel mit einer heftigen allergischen
Reaktion. Die häufigsten Beschwerden bei einer Nahrungsmittelallergie
sind Hautausschläge (Nesselfieber), Lippenschwellung,
Augenliderschwellung, Augenjucken, Bauchschmerzen, Durchfall,
Erbrechen sowie Husten und Atemnot.
Das Aufspüren der Allergieauslöser unter der Vielzahl
der Lebensmittel erfordert sehr viel Geduld und detektivischen
Spürsinn. Die Eigenbeobachtung ist dabei extrem wichtig.
Mit deren Hilfe kann der Arzt im Gespräch den Kreis der
möglichen Verursacher einer Allergie bereits einschränken.
Zusätzlich stehen verschiedene Hauttest-Verfahren zur
Verfügung.
Eine weitere Möglichkeit ist die Auslassdiät: über
einen Zeitraum von 3 bis 5 Tagen wird eine allergenarme Ernährung
verordnet. Bleiben die Symptome bestehen, muss nach anderen
Auslösern (Milben, Tierhaaren usw.) gesucht werden. Verschwinden
die Beschwerden in dieser Zeit, wird im Abstand von zwei bis
drei Tagen der Speiseplan kontinuierlich erweitert. Solange
sich keine allergische Reaktion zeigt, gehören diese
Lebensmittel zu den erlaubten Speisen. Nahrungsmittel, die
Beschwerden hervorrufen, müssen fortan gemieden werden.
Diese Methode ist zuweilen recht mühsam, da in manchen
Fällen auch die Zurbereitungsweise eine Rolle spielt.
Viele Gemüsesorten beispielsweise enthalten Allergieauslöser,
die ihre Wirkung nach dem Kochen verlieren.
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