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Bei einer Nahrungsmittelallergie ist die Karenz, d.h. das
Meiden der Allergene, die einzige Form der Therapie.
Dies kann mitunter äußerst mühsam sein, da
viele Nahrungsmittel (z.B. Hühnereiweiß, Soja,
Sellerie) in Fertiggerichten, Suppen, Soßen, Backwaren,
Süßigkeiten, Getränken und vielem mehr enthalten
sind. Ist endlich die Suche nach dem Allergen geglückt,
so beginnt anschließend die Suche nach den Produkten,
in denen das spezielle Nahrungsmittel enthalten ist. Beachten
Sie hierzu die Angaben auf der Verpackung, oder lassen Sie
sich bei Ihrem Einkauf beraten.
Bei Allergien gegen mehrere oder schwer vermeidbare Nahrungsmittel,
wie z.B. Gewürze, müssen die auftretenden Beschwerden
vorübergehend durch Medikamente gelindert werden, die
Ihnen Ihr Arzt verschreibt.
Nahrungsmittel wie z.B. Kuhmilch, Hühnerei oder Getreide
treten so häufig im Speiseplan auf, dass Patienten mit
einer Allergie gegen diese Lebensmittel eine spezielle Diät
einhalten müssen. Diätplane und Nahrungsmitteltabellen
erhalten Sie im Buchhandel, bei den Krankenkassen, in Apotheken
und Verbraucherzentralen.
Der Ernährungsplan muss immer mit Ihrem Arzt genau besprochen
werden, um Mangelerscheinungen zu vermeiden.
Bei Kindern besteht erhöhtes Allergierisiko, wenn bereits
ein Elternteil oder Geschwister an Allergien leiden. Eine
allergenarme Ernährung im Säuglingsalter kann das
Auftreten von Allergien verhindern oder verzögern. Die
beste allergenarme Nahrung ist Muttermilch und sollte in den
ersten sechs Lebensmonaten durch nichts anderes ergänzt
oder ersetzt werden.
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