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Pollenallergien
Vor allem im Frühjahr und Sommer

 

Der Blütenstaub bestimmter Bäume, von Gräsern und Roggen sowie einiger Kräuter macht besonders im Frühjahr und Sommer vielen Menschen in Form einer Pollenallergie (Heuschnupfen) zu schaffen. Auf Grund der unterschiedlichen Blütezeit der Pflanzen können Pollen von Februar bis Oktober die allergischen Reaktionen auslösen.

Am bekanntesten und auch am häufigsten sind Allergien gegen Pollen der sogenannten frühblühenden Bäume Hasel, Erle und vor allem Birke sowie gegen Gräser und Getreidepollen.

Die allergieauslösenden Pollen sind sehr klein, sehr leicht und flugfähig. Sie werden daher vom Wind über weite Strecken verbreitet. Bis zu 500 Kilometer sind dabei durchaus keine Seltenheit.

Bereits 5 Pollenkörner reichen bei manchen Allergikern aus, um eine allergische Reaktion hervor zu rufen!

Nach dem Einatmen der Pollenkörner werden Stoffe freigesetzt, die ein heftige Abwehrreaktion auslösen können. Die Folge sind gerötete Augen, Fließschnupfen und Niesattacken. Im Laufe der Zeit können weitere Allergien gegen andere Substanzen hinzukommen. Zusätzlich besteht das Risiko, ein allergisches Asthma zu entwickeln - Husten und Atemnot sind hierfür die ersten Anzeichen. Eine rechtzeitige Behandlung Ihrer Allergie kann dieser Entwicklung entgegenwirken.

Die Karenz, das heißt das Meiden der Allergene, ist bei Pollenallergien so gut wie nicht möglich. Die akuten Beschwerden während des Pollenfluges können zwar mit Medikamenten gelindert werden, jedoch treten sie mit jedem neuen Pollenflug bzw. dem absetzen der Medikamente erneut auf. Besser ist daher die eigentliche Ursache der Allergie mit einer spezifischen Immuntherapie, auch Hyposensibilisierung genannt, zu bekämpfen.

Die spezifische Immuntherapie ist eine Art Allergie-Impfung. Das überempfindliche Immunsystem des Allergie-Patientens wird hierbei kontinuierlich an die allergieauslösenden Pollen gewöhnt. Durch die Anwendung modernster Allergenpräparate erzielt die Behandlung bereits bei neun von zehn Patienten eine rasche und deutliche Besserung. Je früher die Hyposensibilisierung im Krankheitsverlauf eingesetzt wird, desto größer ist für den Patienten die Chance, die Allergie für immer zu überwinden.

 

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