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Die Allergie bekämpfen
Praktische Tipps und Hinweise

 

Sie verbessern Ihr Befinden und unterstützen Ihre Behandlung, indem Sie den Kontakt mit den Pollenkörnern weitestgehend vermeiden. Da dies nicht immer möglich ist, einige Ratschläge:

Informieren Sie sich anhand des Pollenflugkalenders und über die Polleninformationsdienste, wann "Ihre" Pollen am stärksten in der Luft vorhanden sind (siehe Pollenflugkalender auf der Rückseite).


Die Pollenbelastung ist in ländlichen Gegenden in den frühen Morgenstunden am höchsten, während in den Stadtgebieten die Hauptbelastung erst in den Abendstunden auftritt.


Stellen Sie Ihren Tagesrhythmus auf die Pollenhöchstwerte ein. Lüften Sie beispielsweise morgens, wenn der Hauptpollenflug für den Abend angekündigt ist.


Schränken Sie Spaziergänge sowie Sport im Freien während der Pollenflugzeit ein.


Unterlassen Sie Gartenarbeiten wie z.B. das Umsetzen des Komposthaufens - hierbei können große Pollenmengen aufgewirbelt werden.


Pollenkörner haften gut an Ihrer Kleidung - entkleiden Sie sich nicht im Schlafzimmer und trocknen Sie Ihre Wäsche aus diesem Grunde auch nicht im Freien.


Waschen Sie abends Ihr Haar oder bürsten Sie es gründlich im Badezimmer aus - so vermeiden Sie das Einatmen der Allergene während der Nacht.


Wischen Sie die Pollen regelmäßig mit einem feuchten Lappen von den Möbeln.


Viele Automobilhersteller bieten heute spezielle Pollenfilter für die Lüftung an.


Entgehen Sie den Pollen während der Blütezeit durch geschickte Urlaubsplanung. Geeignete Ziele sind Hochgebirge oder Küstengebiete mit Wind von der See.


Geben Sie das Rauchen auf - die ständige Reizung Ihrer Atemwege erleichtert den Allergenen den Angriff an den Schleimhäuten.


Junge Allergie-Patienten sollten ihre Krankheit bei der Berufswahl berücksichtigen.


Sofern Sie noch kein Haustier besitzen, sollten Sie auch zukünftig darauf verzichten, denn es besteht die Gefahr, dass Sie auch gegen Tierhaare eine Allergie entwickeln.

 

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