Wie behandeln Sie Ihre Allergie vorwiegend?
Lesedauer: ca. 3min 30s

Erinnerungsservice Allergie

Eine spezifische Immuntherapie, auch als Hyposensibilisierung bezeichnet, erzielt bei vielen Allergien – zum Beispiel bei Pollenallergien – gute Erfolge und bekämpft die Ursache einer Allergie. Sie kann zu einer deutlichen Reduzierung von Allergiebeschwerden bis hin zu deren völligem Verschwinden führen. Allerdings erfordert eine solche Therapie ein gewisses Durchhaltevermögen: die Therapie sollte in der Regel drei bis fünf Jahre dauern, denn so lange braucht das Immunsystem, um sich an die - eigentlich harmlosen - Allergene zu gewöhnen. Der Erinnerungsservice für Allergie-Patienten hilft dabei, den richtigen Zeitpunkt für den Beginn einer Behandlung nicht zu verpassen.

Hier können Sie sich für den Erinnerungsservice Allergie anmelden:

Wozu dient ein Erinnerungsservice für Allergie-Behandlungen?

Soll eine Allergie mithilfe einer spezifischen Immuntherapie behandelt werden, dann hängt der optimale Zeitpunkt für den Start der Therapie von der Art der Allergene ab. Handelt es sich um Allergene, die das ganze Jahr hindurch auftreten, wie zum Beispiel Hausstaubmilben, Schimmelpilze oder Tierhaare, dann kann der Therapiebeginn das ganze Jahr erfolgen. Handelt es sich um saisonal auftretende Allergene wie zum Beispiel Pollen von Gräsern oder Bäumen, wird oft ein Therapiestart nach dem Ende der jeweiligen Pollensaison gewählt. Bei einer Gräserpollenallergie besteht sogar die Möglichkeit, auch während der Pollensaison mit der Allergie-Immuntherapie zu beginnen.

Der Erinnerungsservice sorgt dafür, dass die betreffenden Patientinnen und Patienten rechtzeitig an einen Arzttermin für den Beginn der Therapie aufmerksam gemacht werden.

Erinnerungsservice Allergiebehandlung

Was für Behandlungsmöglichkeiten gibt es im Rahmen einer spezifischen Immuntherapie?

Die spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) ist derzeit die einzige Therapie, die eine kausale Behandlung von sogenannten Typ-I-Allergien (Soforttyp) ermöglicht. Sie zielt darauf ab, die IgE-vermittelte Reaktionsbereitschaft des Immunsystems auf bestimmte Allergene zu vermindern. Dies geschieht durch eine regelmäßige Verabreichung der betreffenden Allergene, die über einen längeren Zeitraum hinweg sukzessive gesteigert werden und dann als Erhaltungsdosis über drei bis fünf Jahre regelmäßig verabreicht werden. Die Verabreichung der Allergendosen kann entweder durch eine Injektion unter die Haut oder durch Einnahme von Tabletten beziehungsweise Tropfen unter der Zunge erfolgen. Bei Tabletten entfällt eine Steigerung der Allergendosis, die Allergenkonzentration ist bei dieser Applikationsform immer gleich.

Allergiebehandlung mit Tabletten
Hyposensibilisierung mit Tabletten

Wie wird eine Allergie diagnostiziert?

Um eine erfolgreiche Hyposensibilisierung durchführen zu können, ist zunächst eine sorgfältige diagnostische Abklärung erforderlich. Von zentraler Bedeutung sind dabei Allergietests, mit deren Hilfe sich feststellen lässt, welche Allergene die Allergie im individuellen Einzelfall auslösen. Dafür stehen unterschiedliche Testverfahren zur Verfügung. Eines der bekanntesten Verfahren ist der sogenannte Pricktest, bei dem die Reaktion des Immunsystems bei Kontakt mit verschiedenen Allergenen auf der Haut getestet wird. Alternativ können auch Bluttests erfolgen. Hierfür werden Blutproben im Labor auf das Vorhandensein allergiespezifischer Antikörper untersucht.

Online-Allergietest

Online-Allergietest

Der kostenlose Online-Allergietest von Allergiecheck.de ermöglicht eine erste Einschätzung, ob Ihre Beschwerden gegebenenfalls auf eine Allergie zurückzuführen sind. Dieser Test ersetzt nicht den Allergietest bei einem Facharzt.

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